Kontakt  |  

Sitemap  |  

AGB + Impressum  |  

Einsatzorte  |  

Cookies & Datenschutz  |  

Sie sind hier: 

>> Philosophie 

Philosophie


Gewaltfreie Erziehung & Teambildung „Mensch - Hund“

In Deutschland, der Schweiz und Österreich sprießen Hundeschulen wie Pilze aus dem Boden, und das Angebot an Hundeverhaltenstherapeuten, Hundepsychologen und sogar Tierkommunikatoren nimmt ebenfalls ständig zu. Durch diesen Dschungel steigt kaum noch jemand durch und es ist schwer, sich für eines der vielen Angebote zu entscheiden.

In Spanien dagegen ist das Angebot bei weitem nicht so groß, das Netz der vorhandenen Hundeschulen sehr grobmaschig. Zwar gibt es auch in den meisten Regionen Spaniens Menschen, die mit Hunden arbeiten oder sie ausbilden; allerdings sind ausgebildete Hundepsychologen, die bei Problemfällen von verzweifelten Haltern kontaktiert werden, sehr selten anzutreffen. Zudem werden die meisten Hundeschulen in Spanien oft noch nach veralteten Methoden geführt und tragen kaum dazu bei, die Beziehung zwischen Mensch und Hund zu verbessern. Leider wird der Hund hier noch oft unter Zwang zur Marionette umfunktioniert und darf nicht als Sozialpartner an der Seite seines Menschen leben. Für mich persönlich ist es unfassbar, dass Hunde noch immer jahrelang an der Kette gehalten werden und nur bei Bedarf eine Hundeschule aufgesucht wird, wo der Hund dann zur Erziehung in der Einrichtung gelassen und als "fertige und funktionierende Maschine" nach 4 oder 6 Wochen wieder abgeholt werden kann.

Effizienter und individueller arbeiten meist Hundepsychologen, Hundeschulen oder Hundetrainer, die unter deutsch- bzw. englischsprachiger Leitung oder von jüngeren Spaniern geführt werden, die erkannt haben, dass auch ein Hund ein Individuum ist und mit positiver Bestärkung weitaus mehr erreicht werden kann als mit Schlägen und Zwang. Diese „modernen“ Trainer sind allerdings rar gesät und oft zu weit vom Heimatort entfernt.

Während meiner Ausbildung zur Hundepsychologin habe ich viele Kenntnisse über den Hund und seinen Vorfahren, den Wolf, erworben. Viel wichtiger ist aber, dass ich gelernt habe, mich in einen Hund hineinversetzen zu können. Und das ist meines Erachtens nach eine Grundlage sowohl für die Kommunikation mit einem Hund als auch für das Verständnis für das Verhalten eines Hundes. Aber auch für die Aufklärung des jeweiligen Halters sind diese Erkenntnisse unentbehrlich.

Jeder Hund ist eine eigenständige Persönlichkeit und daher auch individuell zu betreuen. Aus diesem Grund halte ich die Trainingseinheiten nicht in großen Gruppen ab, sondern biete hauptsächlich Einzelstunden für Hund und Halter an.

Meine Philosophie und somit auch das Ziel einer jeden Therapie oder eines jeden Trainings ist es, eine zwischen Hund und Mensch einheitliche Kommunikations- und Verständnisebene zu schaffen. Dazu gehört auch, den Menschen über die Bedürfnisse und möglicherweise erlernte Verhaltensweisen des Hundes aufzuklären, denn oft liegt ein problematisches Verhalten eines Hundes im Verhalten des Menschen begründet und hat weniger psychologische Ursachen als manch einer annimmt.

Ein Hund, der unter Stresseinwirkung lernt, wird mit diesen Erfahrungen Negatives verbinden. Zwar bedarf es bei der Erziehung ohne Stachelhalsbänder und anderen sogenannten Erziehungshilfen sehr viel mehr Zeit, Geduld, Konsequenz und manchmal starker Nerven, aber die Mühe lohnt sich ganz sicher für beide Parteien. Die durch positive Bestärkung erreichten Erfolge werden im Gedächtnis des Hundes besser abgespeichert und sind wichtig für ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Halter.

Aus diesem Grund lehne ich den Einsatz von Stachelhalsbändern und Elektroreizgeräten ab. Auch wenn sie schnelleren Erfolg versprechen, verliert der Halter langfristig gesehen das Vertrauen des Hundes. Gewalt ist keine Lösung, weder bei der Grunderziehung noch bei Verhaltensproblemen eines Hundes. Mit Gewalt gegen Tiere verstößt man gegen das Tierschutzgesetz. Zudem ist es mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass gewaltfreie Erziehung weitaus positiver und nachhaltiger wirkt.

„Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf:
Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein“.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph)


Wenn Sie Hilfe bei der Erziehung Ihres Hundes benötigen oder Ihr Hund ein problematisches Verhalten zeigt, welches Sie gerne ändern möchten, und darüber hinaus bereit sind, mit Ihrem Hund gewaltfrei zu arbeiten, dann zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Gerne helfe ich Ihnen und Ihrem Vierbeiner, eine bessere Lebensqualität zu erlangen.

„Eines der Dinge, die nicht für Geld zu haben sind, ist das Schwanzwedeln eines Hundes.“
(unbekannt)


In diesem Sinne,

Ihre Hundepsychologin





Copyright 2009 - 2014 - hundeverhalten.es - Alle Rechte vorbehalten.