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STRESS BEI HUNDEN |
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Unter diesem Begriff sind nicht nur die herkömmlichen „Stresssituationen“ wie beim Menschen zu verstehen, sondern im weitesten Sinne all die Gemütszustände, die einen Hund „unausgeglichen“ bis „aggressiv“ erscheinen lassen.
Hier einige Ursachen, die Stress bei Hunden auslösen können:
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direkte Bedrohungen durch Menschen, andere Hunde, etc.
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der Hund hat keine regelmäßigen Ruhepausen
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plötzliche Veränderungen wie z.B. Besitzerwechsel, Verlust eines Sozialpartners, etc.
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Krankheiten und/oder Schmerzen
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zu viel Lärm / überraschend auftretende Geräusche (z. B. Sylvester / Gewitter)
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Aggressionen, Wut oder Gewalt in der unmittelbaren oder näheren Umgebung
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der Hund versteht nicht, was von ihm verlangt wird oder der Halter stellt zu hohe Ansprüche
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bei Welpen oder älteren Hunden: Zuviel Bewegung
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schlechte Wetterbedingungen (zu kalt oder zu warm)
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der Hund darf sich nicht „lösen“ darf, wenn er muss
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Hunger und / oder Durst
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starkes Leinenrucken, zu straffe Leine oder zu kurze Leine
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zu wenig Bewegung bzw. zu wenig Möglichkeiten Energie abzubauen
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Mögliche Verhaltensweisen eines gestressten Hundes:
Der Hund...
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... ist nervös, kommt nicht zur Ruhe und scheint rastlos zu sein
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... wirkt sehr angespannt oder abwesend
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... leckt, beißt oder kratzt sich ständig
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... nutzt Beschwichtigungssignale und neigt zu Übersprungshandlungen
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... hechelt und / oder zittert
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... bellt, jault, fiept oder gibt ähnliche Laute von sich
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... hat Durchfall oder erbricht
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... verweigert Futter, vielleicht sogar Leckerchen
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... fixiert bestimmte Dinge (z. B. Blitze)
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... jagt dem eigenen Schwanz hinterher
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... zeigt aggressives Verhalten oder Überreaktionen
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Da jeder Hund ein Individuum ist, gibt es keine pauschalen Lösungsvorschläge zur Reduzierung eines Stressfaktors. Trotzdem möchte ich Ihnen diesbezüglich einige Denkansätze geben:
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Hunde sind sehr soziale Tiere und haben das große Bedürfnis bei der Familie sein zu können. Sperren Sie Ihren Hund nicht aus und lassen Sie ihn an Ihrem Leben teilhaben.
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Sorgen Sie dafür, dass Sie den Bedürfnissen Ihres Hundes regelmäßig nachkommen.
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Verzichten Sie auf Gewalt, Wut und Aggression gegenüber dem Hund. Auch übertriebene oder unsachgemäße Bestrafung verunsichern den Hund oft zusätzlich.
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Anstatt auf harte Erziehungsmethoden zurückzugreifen, versuchen Sie das Verhalten Ihres Hundes zu verstehen.
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Bitte auch gesundheitliche Beschwerden in Betracht ziehen und ggf. einen Tierarzt konsultieren.
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Bei manchen Ursachen ist es schon hilfreich, die Umgebung des Hundes oder Routineabläufe zu verändern.
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Lassen Sie Ihren Hund nicht unvorbereitet stundenlang alleine. Trainieren Sie vorher die Routineabläufe beim Verlassen der Wohnung und steigern Sie die Zeit des Alleinseins anfangs nur minutenweise.
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