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Unser Pflegewelpe Maria mit gebrochenem Bein

Wir werden Maria vermissen und freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen am Jahresende !!!

Kaum zu glauben, wie schnell die vielen Monate dann doch vergangen sind. Ende diesen Monats ist es soweit und Maria wird von ihren Adoptanten abgeholt und geht in ihr neues zu Hause nach England.

Das Training für die Reise haben wir schon vor ca. 6 Wochen begonnen. Aufgrund der Sommerhitze wurde die ersten 4 Wochen nur das Unterteil der Flugbox aufgestellt, aber seit ca. 10 Tagen ist auch der obere Teil der Flugbox dazu gekommen und heute nun auch schon die Gittertür. Sie soll sich schließlich so wohl und vertraut wie möglich fühlen, wenn sie dann im Flugzeug eine Etage tiefer als ihre Adoptanten verbringen muss.

Fiel war 7 Wochen zu Besuch und anfangs war der Größen- und Altersunterschied stark zu merken...

Mal sehen, ob Maria´s Freundinnen Shiva und Kira auch noch in den Pool gehen...

Update 19. Juni 2011

Endlich wieder neue Fotos. Das hat sich auch gelohnt, denn Maria war gleich zweimal in der letzten Woche bei ihren neuen vierbeinigen Freundinnen Kira und Shiva in Los Montesinos...






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Update 29. Mai 2011

Wenn man wie ich in der letzten sehr harten Woche 6 Tage lang von 9 bis 23 Uhr ohne Pausen arbeitet und auch den halben Sonntag noch beruflich unterwegs ist, darf man sich nicht wundern, wenn die eigenen Hunde sehr leiden und der Pflegewelpe dann umso mehr aufdreht, sobald man das Grundstück betritt.

Alle sind diese Woche zu kurz gekommen, aber Maria musste sicher am stärksten darunter leiden, da sie ja noch ein Welpe ist und ich gerade mal dafür sorgen konnte, dass mein Mann oder Freunde sie mit Futter und frischem Wasser versorgt haben.

Aber auch für meine alten Hundedamen war es sehr stressig, da Maria ständig versuchte, mit ihnen zu spielen oder in ihrer Nähe zu sein. So hatte Conchi diese Woche schwer unter ihrer Arthrose zu leiden und Linda ging alles auf den Magen und Darm und sie hielt mich damit noch 2 Nächte wach.

Schon nach den ersten Tage rächte sich die wenige Zeit, die ich für Maria aufbringen konnte und sie ließ ihren Frust an Allem ab, was ihr zwischen die Zähne kam. Das lange Alleinesein führte zu Zerstörungswut und so sind neben den Gartenbewässerungsanlagen in meinem und Nachbarsgarten diverse Kleidungsstücke zerrissen worden, Pflanzen ausgebuddelt, Gartengeräte angefressen, die Betten meiner großen Hunde zerstört, Sofas angeknabbert worden und so weiter und so weiter.

Die Liste der Verluste in dieser Woche ist unendlich lang und ich werde in Zukunft versuchen müssen, derart lange Arbeitstage irgendwie zu vermeiden, wenn ich auch bei Abreise von Maria Ende September/Oktober noch eine Einrichtung und Möbel haben möchte...

Fotos gibt es leider keine diese Woche, da meine Kamera ebenfalls kaputt gegangen ist.
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Update 15. Mai 2011

Die letzten 2 Wochen waren wieder sehr ereignisreich.

Meine beste Freundin kam zu Besuch und bei Abholung und Rückflug konnte Maria gleich auch Flughafenluft schnuppern. Sie hat alles toll gemeistert. Sie ging über die Rolltreppen, lernte Rolltüren, diverse Geräusche und viele Menschen mit Gepäck kennen.

Wir haben mit Maria Freunde besucht und waren am Strand wo sie mit anderen Hunden gespielt hat und zum ersten Mal im Meer geschwommen ist.

Gestern sind wir nach Abflug meiner Freundin dann mit ihr erst in den Pinienwald und danach in einem Café frühstücken gewesen.

Sie hatte aber auch nach all diesen Unternehmungen noch immer so viel Energie, dass sie unsere alten Ladies auch nach so aufregenden Stunden ständig genervt hat. Man merkt, dass es meinen Hunden bei den immer wärmer werdenden Tagen noch schwerer fällt, Marias Spielangriffe abzuwehren. Sie ziehen sich mehr und mehr zurück während die Kleine immer weiter wächst und immer frecher wird...


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Update 25. April 2011

Am Dienstag wurde die blutende Stelle dank Pepe´s Erfahrung unter Lokal-Anästhesie verödet und seitdem verheilt alles sehr gut. Nun bleibt nur zu hoffen, dass auch der Knochenbruch genauso gut heilt.

Maria sollte eigentlich in der letzten Woche ruhig gehalten werden, aber das ist bei einem Welpen mit ihrem Temperament und ihrer Energie kaum machbar.

Am Ostersonntag waren wir zum Geburtstag eingeladen und dort durfte sie unter unserer Kontrolle ein wenig mit Kindern und mit einem jungen Schäferhund spielen.

Und hier nun die Fotos der letzten Woche:
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Update 17. April 2011

Vor etwa 2 Wochen wurde Lisa, dem Hund meiner Tante und meines Onkels, ein entzündeter Altersfleck entfernt. Unsere Tierärztin Sonia machte diesen Eingriff und alles verlief wie geplant. Aber in der darauffolgenden Nacht knabberte Lisa an der Wunde und zog sich die Fäden raus. Um weitere Probleme zu vermeiden, verbrachte sie dann ca. 10 Tage unter meinem Schreibtisch und hatte zusätzlich noch einen Trichter auf. Seit etwa 2 Tagen ist die Wunde fast verheilt und sie kann auch tagsüber wieder zu Hause auf ihrer geliebten überdachten Terrasse bleiben.

Anfang der Woche erhielt ich einen Anruf von der Tierklinik, die mich fragte, ob ich einen Kunden kontaktieren könnte, der ein ca. 4 Monate junges Schäferhundmädchen aufgenommen hat, und der von einem anderen Hundetrainer zu hören bekam, dass der Welpe nicht trainiert werden könne, weil sie taub sei. Ich verstehe nicht, wie man eine solche Aussage treffen kann, die meines Erachtens nur aus Inkompetenz und Intoleranz getroffen wurde... Ich fuhr also vor ein paar Tagen zu dem jungen Pärchen und der süßen Schäferhündin namens Sara und wir haben die ersten Trainingsschritte eingeleitet.

Nun aber zum Ende dieser Woche und somit auch zu Maria. Sie hatte schon gute Fortschritte bei den ersten Grundkommandos gemacht und es gab auch keine „kleinen oder großen Unfälle“ mehr in den Nächten. Am Donnerstag Abend jedoch fiel uns auf, dass sie ihr Beinchen kaum noch aufsetzte. Am Freitag morgen war sie sehr ruhig, viel zu ruhig, denn sie lag nur auf ihrem Platz ohne sich zu bewegen und ihr Blick war schmerzgefüllt. Ich war sehr besorgt und bat daher meinen Mann meine vielen Termine mit Rathaus, Steuerberater und andere wichtigen Behördengänge für mich zu erledigen, da ich weiß, dass der Spezialist, der Tierarzt und Chirurg Pepe, nur am Vormittag Termine vergibt. Ich hatte Glück, denn ein anderer Kunde hatte kurz zuvor eine Operation abgesagt und so konnte sich Pepe Zeit für Maria nehmen. Maria hatte Fieber und ich war überzeugt, dass dieses Fieber eine Reaktion auf den noch verbliebenden Metalldraht war, da ihr Körper auch zuvor schon Reaktionen auf die Metallschiene zeigte. Es wurde eine neue Röntgenaufnahme gemacht, die wir dann mit der Aufnahme vom 23.03.11 verglichen haben und feststellen mussten, dass der obere Bruch schon sehr gut verheilt war, aber beim zweiten Bruch kaum Fortschritte zu sehen waren.

Mein Bauchgefühl sagte mir, dass die Metalldrähte schnellstmöglich raus müssen. Obwohl die Umstände für eine Narkose nicht optimal waren, bat ich den Chirurgen Pepe, die Operation noch am gleichen Vormittag zu machen, da ich Bedenken hatte, dass das Fieber weiter ansteigen würde.

Es war eine lange und sehr schwere Operation, da die Metalldrähte bereits mit Muskelgewebe und Knochen verwachsen waren, sich zum Teil aber auch dort befand, wo eigentlich die Knochen hätten zusammen wachsen sollen. Pepe musste zwei Löcher im Oberschenkelknochen bohren, um den Draht in 3 Teilen vollständig entfernen zu können. Verständlicherweise brauchte Maria einige Zeit, um wieder auf die Beine zu kommen, denn es war immerhin schon die dritte Operation unter Vollnarkose in ihrem noch so jungen Leben.

Am Samstag morgen wachten wir auf uns sahen, dass auf Maria´s Bettchen diverse Blutflecken waren und es schien als wenn sie immer mehr bluten würde. Ich säuberte sie und sah, dass das Blut nicht aus der Operationswunde kam sondern aus dem ca. 1 cm danebenliegendem Knubbel, bei dem ich vor einiger Zeit dachte, dass hier eventuell der Metalldraht einen Weg nach Außen sucht. Allerdings hatte dieser Knubbel bisher keine weiteren Probleme verursacht.

Ich fuhr zur nahegelegenen Filiale meiner Tierarztklinik und nach Untersuchung sagte mir die diensthabende Tierärztin, die ich kaum kannte, dass die Blutung durch Muskelgewebe verursacht wird, dass nach Außen getreten ist und dass dieses Gewebe durch einen Eingriff wieder nach Innen verlegt werden müsse, wenn es nicht aufhörte zu bluten.

Sie war zu dem Zeitpunkt relativ stark am Bluten, aber ich vertrat ganz klar die Meinung, dass man nach der schweren OP vom Vortag nicht gleich wieder eine Vollnarkose verantworten könne und Maria nicht ruhig genug bleiben würde für eine lokale Anästhesie. Und so versuchte ich, die Blutungen in Grenzen zu halten, die Wunde häufiger abzutupfen und sauber zu halten, was mir auch mehr oder weniger bis jetzt gelungen ist. Ich hoffe immer noch, dass diese neue Wunde – wohl durch die Bewegungen der gesamten Muskulatur bei der Operation verursacht – von alleine heilt.

Bitte drücken Sie mit mir die Daumen, dass der Bruch und die Wunde gut verheilen, denn die arme kleine Maus musste schon so viel mitmachen in ihrem jungen Leben...

Ich wünsche Ihnen ein schönes Osterfest und ich hoffe, dass ich in der nächsten Woche bessere Neuigkeiten veröffentlichen kann!!!
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Update 03. April 2011

Irene und Brian mussten sich am Montag morgen schon wieder von Maria trennen und sie stand noch lange nach deren Abfahrt weinend am Gartenzaun. Aber schon nach zwei Tagen war dann alles beim Alten und sie versucht wieder ständig unsere alte Omi Linda zum Spielen aufzufordern oder ihr in die Beine zu beißen.

Wir müssen daher versuchen, dass unsere beiden 13-jährigen Hündinnen ausreichend Ruhepausen bekommen und gewöhnen Maria derzeit täglich einige Minuten daran, alleine in Nachbars Garten zu bleiben. Das klappt schon sehr gut, wenn sie vorher ausreichend beschäftigt wurde. Wir sind auch nach Abreise von Irene und Brian dazu übergegangen, sie im Nachbarhaus schlafen zu lassen und sie ist sogar schon zu 99 % Stubenrein.

Heute Vormittag war ich mit Maria vor dem großen Ansturm auf dem Markt, so dass sie auch langsam mit mehreren und fremden Menschen, Gerüchen und Geräuschen Bekanntschaft machen konnte. Sie hat das sehr gut gemacht und wusste genau, wo es etwas Leckeres zu Essen gab, denn auf dem Hin- und Rückweg war sie vom Hähnchenstand kaum wegzubekommen...
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26. März 2011

Es war eine sehr aufregende und anstrengende Woche mit vielen Tierarztbesuchen, einem verordneten Bad mit antiallergischem Shampoo und eine aufregende stürmische Wiedersehensfreude mit ihren Adoptanten am Wochenende.

Da es Maria am letzten Wochenende sehr schlecht ging und sie auch am Montag und Dienstag das Beinchen noch nicht wieder belastet hat, ist mein Mann am Mittwoch mit ihr zur Tierärztin. Ein neues Röntgenbild zeigt noch immer entzündete Stellen und der Bruch ist nur leicht zusammen gewachsen. Die Fäden wurden gleich mitgezogen.

Am nächsten Tag bin ich dann mit Maria zu meiner Haustierärztin, um den für die Einreise nach England erforderlichen Bluttest machen zu lassen. Sicher fragen sich nun einige, warum ich diesen Bluttest nicht bei der behandelnden Tierärztin machen lassen habe. Nun, da gibt es eine einfache Erklärung: Meine Haustierärztin arbeitet in einer großen Tierklinik mit vielen englischen Kunden und hat daher viel mehr Erfahrung wie man am schnellsten zu den Ergebnissen des Tollwut-Titer-Tests kommt. Und auch wenn es die doppelte Gebühr kostet, haben wir uns - zusammen mit den neuen Haltern - für das deutsche Labor entschieden, da man bei einem Test über das einzige zugelassene Labor in Spanien (Granada) leider mehrere Monate auf das Ergebnis warten muss.

Da die Vorschriften des alternativen Labors aber auch strenger sind, müssen die Halter persönlich ein Formular unterschreiben, was bei dem Labor in Granada nicht notwendig gewesen wäre. Das wußte ich vorher nicht und ich bin daher sehr froh, dass Irene und Brian nun gerade dieses Wochenende hier sind, um ihre Kleine zu besuchen und wir somit nicht noch weitere Zeit verlieren.

Natürlich wollte meine Tierärztin Sonia auch wissen, wie der Zustand von Maria nach den Operationen ist und bat mich, am nächsten Tag das Röntgenbild zur Besprechung mitzubringen. Ich bin also am nächsten Morgen vor der Arbeit mit Maria und Röntgenbild noch mal zu Sonia, die nach Sicht des Röntgenbildes dann gleich einen Termin für uns mit dem Chirurgen Pepe vereinbart hat, damit er sich das Bild und Maria einmal selbst ansieht.

Ich fuhr dann direkt nach Guardamar zur Hauptklinik, um Maria Pepe vorzustellen. Im Anschluss an die Überprüfung ihres Zustandes sagte er, dass das Röntgenbild vermuten ließe, dass die Knochen noch gar nicht wieder fest aneinander gewachsen sein, er aber nach Abtasten und persönlicher Kontrolle doch nicht ganz so beunruhigt war und ebenfalls hofft, dass sie bei weiterer verordneter Ruhe und Antibiotika-Gabe in den nächsten 2 – 3 Wochen noch gute Fortschritte machen wird.

Er erklärte mir ausführlich das Röntgenbild, da ich leider bei der letzten Untersuchung mit der Tierärztin Pilar nicht persönlich dabei sein konnte. Es stellte sich heraus, dass der Knochen nicht nur an der Schulter gebrochen war, sondern ein zweiter Bruch im Oberarm ebenfalls noch nicht verheilt war. Das ist mir in der Besprechung mit Pilar vor lauter Aufregung vor der letzten Operation gar nicht bewußt geworden. Mir ist auch vorher nicht aufgefallen, dass neben den Schrauben auch das lange Metallstück schon entnommen wurde. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob ihr Körper die Metallfäden, die noch bei einem der Brüche verblieben sind, auf Dauer annimmt, da es zur Zeit so aussieht als wenn sich wie in dem oberen Bruch vorher am Ende der Metallschiene nun auch um die Metallfäden beim unteren Bruch eine Entzündung bildet. Außerdem ist die Haut an einer Stelle am Knochen angewachsen und ich habe eine Einweisung bekommen, wie ich sie massieren soll. Dies könnte helfen, die Haut dort wieder abzulösen.

Nach all den nicht so schönen Nachrichten war dann aber auch schon Samstag und am Mittag kamen Irene und Brian, um ihre Kleine – wenn auch nur für 2 Tage – wiederzusehen und kuscheln zu können. Maria begrüßte sie nach über 3 Wochen Abwesenheit ganz aufgeregt und die Wiedersehensfreude war für alle ein rührender Moment.

Nun genießt sie die vielen Mitbringsel „ihrer Eltern“, denn sie haben ganz viel Spielzeug und neue Söckchen für die Kleine mitgebracht.
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Update 19. März 2011

Die Operation am Montag verlief leider nicht so einfach wie von der Tierärztin geplant. Eigentlich sollte es nur ca. 30 Minuten dauern, die 3 Schrauben zu entfernen. Aber schon nach dem Schnitt erkannte sie, dass dies länger dauern würde, da Maria doch schneller gewachsen ist als zu erwarten war. Außerdem schien ihr Körper das Metall abzulehnen, da sich am Ende der Metallschiene eine Entzündung gebildet hat.

Ich kam gerade in den OP als ein Tubus gelegt wurde und die Tierärztin Pilar mir dann sagte, dass sie mich anrufen würde, wenn ich Maria wieder abholen kann. Ich war natürlich schockiert und nervös und fühlte ich auch nicht in der Lage, bei der OP dabei zu bleiben. Nachdem nun also die 3 Schrauben entfernt wurden, musste auch die Schiene noch gekürzt werden. Die kleine Maus lag fast 3 Stunden in Narkose und ich konnte es kaum abwarten, sie wieder abzuholen.

Beim Abholen klärte ich mit der Tierärztin die Einzelheiten der medikamentösen Nachbehandlung und die tägliche Versorgung der Wunde und war entsetzt, dass die große Wunde offen bleiben sollte. Einerseits kann ich das verstehen, da der Verband der letzten Wochen starke Scheuerspuren „unter den Achseln“ hinterlassen hatte, die auch immer noch nicht verheilt waren. Anderseits hat Maria aber sehr trockene Haut und einen dadurch bedingten ständigen Juckreiz. Sie kratzt sich also eh schon sehr viel und die Gefahr ist groß, dass sie mit ihren scharfen Krallen an den Fäden hängen bleibt.

Nachdem Maria am Abend langsam wieder fit wurde, fing sie auch sofort an, sich zu kratzen. Haben Sie schon mal versucht, so schnell bei einem Welpen zu sein, um das Kratzen zu verhindern? Es ist unmöglich, es sei denn, Sie sind sehr schnell und sitzen oder stehen gerade zufällig neben dem Welpen.

Schon am gleichen Abend war klar, dass wir die Wunde definitiv nicht offen und ungeschützt lassen konnten. Ich bin also in die Apotheke gefahren, habe dort das Problem geschildert und einige besondere Pflaster und Verbände gekauft. Dann bin ich zu einem anderen Laden und habe dort die ersten Kinder-Shirts und Kindersocken gekauft, die aber nur wenige Stunden „überlebt“ haben, so dass ich am nächsten Tag dann richtige Kleidung für Hunde gekauft habe. Es ist übrigens gar nicht so einfach ein Hundeshirt in Größe L zu bekommen, denn eigentlich dienen sie dazu, kleine Hunde vor Kälte zu bewahren. Es gibt aber keine angemessene Kleidung mit der Bestimmung, den Hund vor seinen eigenen Krallen zu schützen.

Wir schützen sie nun also vor ihren Krallen der Hinterpfoten mit Socken und die genähte Wunde mit einer selbstgebastelten Konstruktion, so dass ich die Wunde täglich reinigen und beobachten kann und zusätzlich mit einem Shirt.

Außerdem beschloss ich, Maria mit ins Büro zu nehmen, weil ich sie dort einfach besser beobachten konnte. Das war zwar nicht immer ganz einfach, denn wenn ich Kundenbesuche bekam und aus meinem Büro gehen musste, hat sie sofort lauthals protestiert. Aber zum Ende der Woche wurden die Proteste schon etwas leiser...

Gerade haben wir einen Anruf von meinen englischen Nachbarn und Adoptanten von Maria erhalten, mit denen wir natürlich ständig in Kontakt sind, dass sie am nächsten Wochenende für 2 Tage kommen. Sie vermissen die Kleine so sehr und haben daher beschlossen, das seltene freie Wochenende für einen Kurztripp zu ihrem Nachwuchs zu nutzen. Maria wird sich am Samstag beim Wiedersehen sicher vor lauter Freude bepieseln...
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Update 13. März 2011

Die Eingewöhnung für uns, unsere Hunde und Maria ist noch in vollem Gange. Ich habe mich noch immer nicht daran gewöhnt, morgens um 7 Uhr fit genug zu sein, um mich einem kranken aber durchaus energiegeladenen Welpen zu stellen, der die erforderliche tägliche Versorgung mit Medikamenten, Verbänden etc. genauso blöd findet wie ich. Wer mich kennt weiß, dass ich am Wochenende gerne ausschlafe und dass ich ein Morgenmuffel bin, der mindestens 1 Stunde und diverse Tassen Kaffee benötigt, bevor der erste klare Gedanke gefasst werden kann oder das erste Wort die Lippen verlässt.

Hinzu kommt noch, dass unsere Conchi uns heute Nacht mit Durchfall geweckt hat. Sie ist sehr sensibel und ähnlich wie bei einigen Menschen schlagen auch bei ihr Veränderungen und Stress direkt auf den Magen- und Darmtrakt. Aber auch das kriegen wir sicher wieder hin.

Morgen wird Maria erneut operiert und die Schrauben aus ihrem Vorderbein werden wieder entnommen. Ich habe mir den Tag morgen für sie freigenommen und hoffe, alles verläuft planmässig.



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Update 6. März 2011

Am Freitag morgen war es soweit: Meine Nachbarn mussten sich für mindestens 7 Monate von ihrer gerade adoptierten Maria verabschieden und gaben den Welpen in unsere Hände zur weiteren Pflege bis die lange Wartezeit endlich vorbei sein wird.

Sie ist sehr lieb und anhänglich, eben einfach eine süße Maus. Aber trotzdem wird Maria unser Leben erst einmal auf den Kopf stellen und es wird stressiger. Hinzu kommt noch, dass unsere beiden eigenen Hunde bereits 12,5 Jahre alt sind, schon diverse typische Alterserscheinungen wie z. B. Arthrose haben und auch nicht mehr wirklich die Geduld für einen kleinen Welpen und seinen Spieltrieb aufbringen können. Außerdem hat Maria aufgrund der fast 2-monatigen Einnahme von Antibiotika starken Durchfall, was die Hausarbeit nicht gerade leichter macht.

Aber wir arbeiten an der Umgewöhnung für uns sowie daran, dass unsere Hunde ausreichend Ruhe bekommen und Maria nicht zu kurz kommt. Aber wir kriegen das schon hin. Schließlich sind wir froh, dass wir wieder einmal dazu beitragen können, einem Hund ein glückliches Leben in einer tollen Familie zu ermöglichen...





Update 28. Februar 2011

Maria wurde zwar von meinen englischen Nachbarn adoptiert, darf aber aufgrund der strengen Einreisebestimmungen des Vereinigten Königreiches noch nicht mit den Beiden am 4. März 2011 die Rückreise antreten.


Daher wird Maria für die nächsten 7 Monate unter unserer Obhut stehen bis Irene und Brian sie dann endlich abholen und mit nach England nehmen können. Es gibt also sicher viel zu berichten. Mehr dazu immer an dieser Stelle...

Zuvor unter Tiere suchen...

Update 24. Februar 2011

Die kleine Maria hat meinen Nachbarn tatsächlich den Kopf verdreht und mein Herzenswunsch ist in Erfüllung gegangen. Sie ist vermittelt an meine englischen Nachbarn Irene und Brian.



Schäferhund-Welpe (Hündin) sucht zu Hause oder Pflegestelle

Wie Sie vielleicht wissen, engagiere ich mich ehrenamtlich im Tierschutz und so erhielt ich Anfang/Mitte Februar einen Hilferuf der Finca Lucendum und der befreundeten Tierschutzorganisation A.P.A.D.A.C., dass ein kleiner ca. 11 Wochen junger Schäferhund-Welpe nach einer Operation schon 4 Wochen in der Tierklinik ausharren musste und die geplante Adoption durch eine junge Spanierin nun leider geplatzt sei. Da der Welpe leider noch nicht wieder mit anderen Hunden spielen darf und das Risiko einer erneuten Verletzung minimiert werden muss, war es sehr schwer, eine geeignete und verantwortungsvolle Pflegestelle zu finden.

Als ich dann das Foto von ihr aus der Klinik erhalten habe, wollte ich unbedingt helfen. Sie tat mir so leid und aus hundepsychologischer Sicht wäre es eine Schande, sie dort in der Klinik lassen zu müssen, wo sich zwar die Tierärztin und auch die Tierarzthelferin um sie kümmern, sie aber nicht die notwendigen Erfahrungen machen kann, die für einen Welpen in dem Alter so lebensnotwendig sind.

Ich rief alle Bekannten und Kunden an, doch haben natürlich die meisten Personen in meinem Umkreis selbst Hunde und es fand sich scheinbar keiner, der sich dieser Aufgabe stellen konnte oder wollte. Zuletzt fielen mir dann noch meine hundeerfahrenen englischen Nachbarn ein. Sie haben zwar selbst eine 15 jährige Königspudeldame, die aber andere Hunde meist ignoriert und aufgrund ihres hohen Alters auch nicht mehr spielt.

Wir sind dann Mitte Februar gemeinsam in die Tierklinik gefahren und ich konnte Irene und Brian überreden, dass sie für die Kleine so lange die Pflege übernehmen bis sie dann Anfang März nach England zurück fahren.

Und so durfte Maria, wie wir sie genannt haben, nun endlich den kleinen Zwinger der Krankenstation verlassen. Es war so schön zu sehen wie sie in den ersten Tagen alles kennen gelernt hat. Die Sonne, vorbeifahrende Autos, Schmetterlinge, die feuchte Gartenerde. Sie hat in der kurzen Zeit schon sehr viel gelernt und macht täglich große Fortschritte.

Aber Anfang März ist schon bald und obwohl ich hoffe, dass meine Nachbarn die Kleine gar nicht wieder hergeben wollen, haben sie sich bisher noch nicht endgültig zu einer Adoption entschließen können. Daher suchen wir idealerweise gleich ein neues zu Hause für sie. Sollte sich aber in der kurzen Zeit keine liebevolle Familie finden, dann würden wir uns auch sehr über eine verantwortungsvolle Pflegestelle freuen.

Ich hoffe sehr, dass Maria schon bald eine neue liebevolle Familie findet. Vielleicht haben Sie sich schon in dieses süße Gesicht verliebt?

Fotos von Maria finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Bei Interesse stehe ich gerne für weitere Informationen und Auskünfte zur Verfügung. Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt per Mail oder per Telefon auf.

Weitere Updates zum aktuellen Gesundheitszustand werde ich ebenfalls hier veröffentlichen!




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