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APRIL 2011 - MARIA
 

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Update 25. April 2011

Am Dienstag wurde die blutende Stelle dank Pepe´s Erfahrung unter Lokal-Anästhesie verödet und seitdem verheilt alles sehr gut. Nun bleibt nur zu hoffen, dass auch der Knochenbruch genauso gut heilt.

Maria sollte eigentlich in der letzten Woche ruhig gehalten werden, aber das ist bei einem Welpen mit ihrem Temperament und ihrer Energie kaum machbar.

Am Ostersonntag waren wir zum Geburtstag eingeladen und dort durfte sie unter unserer Kontrolle ein wenig mit Kindern und mit einem jungen Schäferhund spielen.

Und hier nun die Fotos der letzten Woche:
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Update 17. April 2011

Vor etwa 2 Wochen wurde Lisa, dem Hund meiner Tante und meines Onkels, ein entzündeter Altersfleck entfernt. Unsere Tierärztin Sonia machte diesen Eingriff und alles verlief wie geplant. Aber in der darauffolgenden Nacht knabberte Lisa an der Wunde und zog sich die Fäden raus. Um weitere Probleme zu vermeiden, verbrachte sie dann ca. 10 Tage unter meinem Schreibtisch und hatte zusätzlich noch einen Trichter auf. Seit etwa 2 Tagen ist die Wunde fast verheilt und sie kann auch tagsüber wieder zu Hause auf ihrer geliebten überdachten Terrasse bleiben.

Anfang der Woche erhielt ich einen Anruf von der Tierklinik, die mich fragte, ob ich einen Kunden kontaktieren könnte, der ein ca. 4 Monate junges Schäferhundmädchen aufgenommen hat, und der von einem anderen Hundetrainer zu hören bekam, dass der Welpe nicht trainiert werden könne, weil sie taub sei. Ich verstehe nicht, wie man eine solche Aussage treffen kann, die meines Erachtens nur aus Inkompetenz und Intoleranz getroffen wurde... Ich fuhr also vor ein paar Tagen zu dem jungen Pärchen und der süßen Schäferhündin namens Sara und wir haben die ersten Trainingsschritte eingeleitet.

Nun aber zum Ende dieser Woche und somit auch zu Maria. Sie hatte schon gute Fortschritte bei den ersten Grundkommandos gemacht und es gab auch keine „kleinen oder großen Unfälle“ mehr in den Nächten. Am Donnerstag Abend jedoch fiel uns auf, dass sie ihr Beinchen kaum noch aufsetzte. Am Freitag morgen war sie sehr ruhig, viel zu ruhig, denn sie lag nur auf ihrem Platz ohne sich zu bewegen und ihr Blick war schmerzgefüllt. Ich war sehr besorgt und bat daher meinen Mann meine vielen Termine mit Rathaus, Steuerberater und andere wichtigen Behördengänge für mich zu erledigen, da ich weiß, dass der Spezialist, der Tierarzt und Chirurg Pepe, nur am Vormittag Termine vergibt. Ich hatte Glück, denn ein anderer Kunde hatte kurz zuvor eine Operation abgesagt und so konnte sich Pepe Zeit für Maria nehmen. Maria hatte Fieber und ich war überzeugt, dass dieses Fieber eine Reaktion auf den noch verbliebenden Metalldraht war, da ihr Körper auch zuvor schon Reaktionen auf die Metallschiene zeigte. Es wurde eine neue Röntgenaufnahme gemacht, die wir dann mit der Aufnahme vom 23.03.11 verglichen haben und feststellen mussten, dass der obere Bruch schon sehr gut verheilt war, aber beim zweiten Bruch kaum Fortschritte zu sehen waren.

Mein Bauchgefühl sagte mir, dass die Metalldrähte schnellstmöglich raus müssen. Obwohl die Umstände für eine Narkose nicht optimal waren, bat ich den Chirurgen Pepe, die Operation noch am gleichen Vormittag zu machen, da ich Bedenken hatte, dass das Fieber weiter ansteigen würde.

Es war eine lange und sehr schwere Operation, da die Metalldrähte bereits mit Muskelgewebe und Knochen verwachsen waren, sich zum Teil aber auch dort befand, wo eigentlich die Knochen hätten zusammen wachsen sollen. Pepe musste zwei Löcher im Oberschenkelknochen bohren, um den Draht in 3 Teilen vollständig entfernen zu können. Verständlicherweise brauchte Maria einige Zeit, um wieder auf die Beine zu kommen, denn es war immerhin schon die dritte Operation unter Vollnarkose in ihrem noch so jungen Leben.

Am Samstag morgen wachten wir auf uns sahen, dass auf Maria´s Bettchen diverse Blutflecken waren und es schien als wenn sie immer mehr bluten würde. Ich säuberte sie und sah, dass das Blut nicht aus der Operationswunde kam sondern aus dem ca. 1 cm danebenliegendem Knubbel, bei dem ich vor einiger Zeit dachte, dass hier eventuell der Metalldraht einen Weg nach Außen sucht. Allerdings hatte dieser Knubbel bisher keine weiteren Probleme verursacht.

Ich fuhr zur nahegelegenen Filiale meiner Tierarztklinik und nach Untersuchung sagte mir die diensthabende Tierärztin, die ich kaum kannte, dass die Blutung durch Muskelgewebe verursacht wird, dass nach Außen getreten ist und dass dieses Gewebe durch einen Eingriff wieder nach Innen verlegt werden müsse, wenn es nicht aufhörte zu bluten.

Sie war zu dem Zeitpunkt relativ stark am Bluten, aber ich vertrat ganz klar die Meinung, dass man nach der schweren OP vom Vortag nicht gleich wieder eine Vollnarkose verantworten könne und Maria nicht ruhig genug bleiben würde für eine lokale Anästhesie. Und so versuchte ich, die Blutungen in Grenzen zu halten, die Wunde häufiger abzutupfen und sauber zu halten, was mir auch mehr oder weniger bis jetzt gelungen ist. Ich hoffe immer noch, dass diese neue Wunde – wohl durch die Bewegungen der gesamten Muskulatur bei der Operation verursacht – von alleine heilt.

Bitte drücken Sie mit mir die Daumen, dass der Bruch und die Wunde gut verheilen, denn die arme kleine Maus musste schon so viel mitmachen in ihrem jungen Leben...

Ich wünsche Ihnen ein schönes Osterfest und ich hoffe, dass ich in der nächsten Woche bessere Neuigkeiten veröffentlichen kann!!!
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Update 03. April 2011

Irene und Brian mussten sich am Montag morgen schon wieder von Maria trennen und sie stand noch lange nach deren Abfahrt weinend am Gartenzaun. Aber schon nach zwei Tagen war dann alles beim Alten und sie versucht wieder ständig unsere alte Omi Linda zum Spielen aufzufordern oder ihr in die Beine zu beißen.

Wir müssen daher versuchen, dass unsere beiden 13-jährigen Hündinnen ausreichend Ruhepausen bekommen und gewöhnen Maria derzeit täglich einige Minuten daran, alleine in Nachbars Garten zu bleiben. Das klappt schon sehr gut, wenn sie vorher ausreichend beschäftigt wurde. Wir sind auch nach Abreise von Irene und Brian dazu übergegangen, sie im Nachbarhaus schlafen zu lassen und sie ist sogar schon zu 99 % Stubenrein.

Heute Vormittag war ich mit Maria vor dem großen Ansturm auf dem Markt, so dass sie auch langsam mit mehreren und fremden Menschen, Gerüchen und Geräuschen Bekanntschaft machen konnte. Sie hat das sehr gut gemacht und wusste genau, wo es etwas Leckeres zu Essen gab, denn auf dem Hin- und Rückweg war sie vom Hähnchenstand kaum wegzubekommen...


Bilder 18. - 30.04.11




Bilder 01. - 17.04.2011




Bilder 01. - 03.04.2011




 


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